
Generika
Die patentabgelaufenen Qualitätsarzneimittel sind qualitativ gleichwertige und gleichzeitig bis zu 70% günstigere Alternativen zu den Originalmedikamenten. Generika stehen für innovative Weiterentwicklung von bewährten Medikamenten und leisten jährlich einen Sparbeitrag von
1 Milliarde Franken.

Biosimilars
Biosimilars sind Nachahmerprodukte von Biopharmazeutika und gleichen strukturell dem Molekül der Originalhersteller soweit, dass es keine Unterschiede in der Wirkung gibt. Mit ihrer ansteigenden Verbreitung sind auch in der Schweiz Einsparungen in dreistelliger Millionenhöhe realistisch.
Frühjahrs-Academy, April 2022
Experten beziehen Stellung zur Herausforderung "Versorgungssicherheit"
Aktuelle Themen
santemedia-Diskussionsrunde: „Billigere Medikamente – Geht der Schuss daneben?“
Thomas de Courten, Präsident von Intergenerika, in der santemedia-Diskussionsrunde: „Die Vielfalt der Arzneimittel auf dem Schweizer Markt wird mit einem Referenzpreissystem zurückgehen. Das schränkt die Wahlfreiheit der Patientinnen und Patienten ein.“
Life Sciences-Beilage der Basler Zeitung vom 6.9.2019: „Zentrale Akteure im Gesundheitswesen laufen Sturm gegen ein Referenzpreissystem“
Der Bundesrat hat ein kunterbuntes Paket höchst umstrittener Massnahmen zur Kostendämpfung im Gesundheitswesen geschnürt. Seine Botschaft dazu legt er nur dem Parlament zur Beschlussfas-sung vor. Darin enthalten ist die bereits früher erwogene, aber ebenso oft bereits kritisierte Ein-führung eines Referenzpreissystems für Medikamente ohne Patentschutz – mit drastischen Folgen für die Patienten. Vor den Gefahren eines Referenzpreissystems warnen seit Jahren Ärzte und Apotheker im Rahmen der Allianz „Nein zu Referenzpreisen bei Medikamenten“.
moneycab.com-Interview mit Dr. Axel Müller: „Wir schliessen ein Referendum nicht aus.“
Wir wollen die Einführung eines Referenzpreissystems mit allen Mitteln verhindern und werden unsere Argumente im Rahmen der Allianz „Nein zu Referenzpreisen bei Medikamenten“ weiterhin gegenüber den politischen Entscheidungsträgern kommunizieren. Sollte sich der Bundesrat dem Rat dieser zahlreichen Gesundheitsexperten verschliessen und das Referenzpreissystem durchsetzen wollen, werden wir auch ein Referendum nicht ausschliessen.
OTX World-Beitrag: Ärzte und Apotheker gehen auf die Barrikaden gegen Referenzpreise
Generika kosten in der Schweiz mehr als im Ausland. Mit der Einführung eines Referenzpreissystems will das Bundesamt für Gesundheit die Preise senken. Dagegen wehrt sich nicht nur der Verband der Generikahersteller Intergenerika. Auch die Apotheker und selbstdispensierenden Ärzte gehen gegen diese einschneidende Massnahme auf die Barrikaden.
Regulation in der Sackgasse – Kommentar IFAK Verein vom 4. Mai 2019
Die versprochenen Einsparungen durch das Referenzpreissystem sind, wenn überhaupt, nur von kurzfristiger Dauer. Auf der einen Seite sprechen alle immer von freier Marktwirtschaft weil dies die Preise senkt und auf der anderen Seite reguliert der Staat immer mehr. Wenn der Staat weiter regulierend in den Medikamentenmarkt eingreift, werden sich die Preis- aber auch Versorgungsprobleme nur verschärfen.
Einschränkungen bei Rabattverträgen für Arzneimittel hat der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI) gefordert. Anlass war die Vorstellung eines im Auftrag des Verbandes erstellten Gutachtens, das die Marktsituation analysiert. Seit 2007 ist es den Krankenkassen möglich, mit Arzneimittelherstellern Rabattverträge zu schließen. Seither ist im rabattvertragsgeregelten Markt eine Marktkonzentration eingetreten, die die Arzneimittelversorgung massiv beeinträchtige, kritisierte der BPI-Vorstandsvorsitzende Martin Zehntgraf. Denn das Ziel der Krankenkassen sei es, über die Rabattverträge die größtmöglichen Einsparungen zu erzielen. Diese ausufernde Sparpolitik habe dazu geführt, dass sich oftmals nur noch wenige Anbieter im Markt halten könnten. Kritisch sei dies vor allem bei Arzneimitteln, die für die Versorgung der Patienten besonders relevant seien.


