Reference Pricing for Generics: Unplanned Consequences of Planned Swiss Regulation

This paper, based on an expert report commissioned by Intergenerika, the Swiss association of manufacturers and importers of generics and biosimilars, purports to answer the question of whether this modication is apt to improve the performance of the Swiss healthcare system.

It therefore adopts a much more comprehensive approach than e.g. Toumi et al. [2] who emphasize e ects on HCE. Its starting point is the cost distribution associated with a treatment cycle using a drug that Intergenerika deems realistic for a certain health condition. (Table 1) exhibits the money cost only; the cost of administering the medication borne by patients will be added in (Table 2) below. In view of this generalization, a treatment cycle rather than the DDD (Daily De ned Dose) is used as the unit of reference because the DDD would have entailed time costs amounting to fractions of a minute.

Quellenangabe: Austin Journal of Public Health and Epidemiology

Unsere Medikamente sind zu billig!

Die Schweizer stöhnen gerne über die Gesundheitskosten. Gerade bei gängigen Heilmitteln ist jedoch nicht der zu hohe, sondern der zu niedrige Preis das Problem.

Was ist der Unterschied zwischen einem T-Shirt und einer Schmerztablette? Beim einen steht drauf, dass es made in India ist, beim anderen weiß man es nicht so genau. Ansonsten ist es beim Medikament wie bei der Mode: Die meisten Hersteller produzieren dort, wo es möglichst günstig ist. Also in Ländern wie China oder Indien. Nur wird das hier, anders als bei Hennes & Mauritz, nicht verraten. Denn ein Medikament, das ist im gängigen Glauben weiterhin von Wert – es wird irgendwo im Großraum Basel hergestellt, vielleicht sonst wo in Europa, allenfalls in Nordamerika. Es ist teuer, so die Wahrnehmung, und zwar dermaßen teuer, dass die Preise der Pharmazeutika fast so regelmäßig zum Politikum werden wie die Geschenke an die Bauern. Preisüberwacher Stefan Meierhans, Konsumentenschützerinnen oder Krankenkassen veröffentlichen unentwegt Zahlen und Studien, welche die Schweiz als Arzneimittel- Luxusinsel erscheinen lassen.

Quellenangabe: Zeit Online